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Oktober 2016

Wir  sind stolze Besitzer eines "Sichters" geworden, dank eines Zuschusses in Form einer Spende der Haspa, die unser Engagement hier wiederholt großzügig unterstützt. Der Sichter ist eine Art Zentrifuge unterhalb des Mahlganges (des Mühlsteins) der das Mahlgut in Mehl, Gries und Kleie trennt. In Vorbereitung zum Schlachtfest haben wir Weizen und Dinkel mehrmals gemahlen und "gesichtet". Roggen und Weizen folgen die nächsten Tage.


September 2016

Bei der jährlichen Wartung unserer Mühle im September wurde festgestellt, dass das obere Lager der stehenden Welle des Windrosengetriebes ausgeschlagen ist. Dadurch dass am oberen Ende der Welle kein Regenabweiser angebracht war, wurde das  Schmiermittel herausgespült, so dass das Lager  Schaden genommen hat. Nun ist eine aufwändige Reparatur die Folge.

Der Windrose dreht die gesamte Kappe und sorgt so dafür, dass das Flügelkreuz (die Ruten) immer richtig im Wind steht. Sie nimmt somit eine zentrale Funktion wahr. Wenn die Windrose ausgekuppelt wäre oder aufgrund eines Defektes nicht funktioniert, droht große Gefahr. Plötzliche Sturmböen, die  von hinten (z.B. bei Gewitter) auf die Kappe treffen, sind durchaus in der Lage, die ganze tonnenschwere Kappe vom Achtkant zu wehen. Leider ist dies vor fast genau drei Jahren bei zwei ostfriesischen Mühlen passiert.  Durch den Orkan "Christian" wurde die "Grüne Zwillingsmühle" in Greetsiel schwer beschädigt, als die Kappe durch  den Strum abgeworfen wurde. Bei der Windmühle in Bunde verhinderte die Flügelstellung Schlimmeres, denn der Flügel setzte auf der Galerie auf, als die Kappe vom Orkan angehoben wurde, so dass die Kappe wieder auf den Achtkant zurücksprang.

Von den beiden Unglückfällen wurden Handyvideos ins Internet eingestellt:

 

Greetsiel   Kappenabwurf

Bunde   Fast-Katastrophe

 

Die Reparatur des Lagers ist sehr dringend und muß unbedingt vor den Winterstürmen stattfinden. Die bauerhaltenden Maßnahmen strapazieren unsere Vereinskasse leider erheblich. Wir freuen uns daher Jede und Jeden,die und der uns mit einer Spende unterstützen möchte. 


August 2015

Leider hat "unsere Johanna" das letzte Sturmtief  am 25.7.2015 nicht unbeschadet überstanden.

Es kommt nicht häufig vor, daß sich die Kappe mit den Flügeln um 360 Grad dreht. Tatsächlich ist es an diesem Tag so geschehen, dabei zeigten sich Lagerschäden, die bisher nicht sichtbar waren. Es sprangen Führungsrollen aus dem Gleitring der Mühlenkappe. Bolzen hatten sich verbogen, teilweise Langlöcher in das Holz gefräßt oder waren sogar gebrochen. Es drohte ein sehr großer Schaden. In einer Notreparatur wurde die Kappe stillgesetzt, die Ausrichtung von Hand in die häufigste Windrichtung gedreht und eine Spezialfirma beauftragt den Schaden zu richten. In dieser Woche  war der endlich Zeit dafür.

Bilder sind in der Fotogalerie zu finden unter "Technik + Museum" zu finden

 

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